KARTOON Gastro GmbH
Kochstraße 50
D-10969 Berlin

Im KARTOON ist es guter Brauch, dass man, bevor man was für die Unterhaltung von Geist und Seele tut, etwas für den Unterhalt des Leibes tun kann.

Im alten und neuen Zeitungsviertel Berlins findet, unter einem Dach, die Wiedervereinigung von politischer Satire und gaumenfreundlichen Zungenlockerungsübungen statt.

Das KABARETT KARTOON ist bisher für Liebhaber der politischen Satire ein Geheimtipp in der Metropole Berlin.



KARTOON im Doppelpack: Eintritt und Essen!
Ranz & May
Video "Gammelfleisch"
Iss wenigstens das Fleisch

Essen ist Heimat
Essen macht glücklich
Essen macht krank
Essen schafft Freunde
und überhaupt, wer aufisst, ist doof...

Wir alle müssen in Sachen Essen und Trinken mehrmals täglich eine schwere Entscheidung treffen.

Und keiner hilft uns.
Wie einfach war es da doch in der Kindheit...

"Iss wenigstens das Fleisch"
eine Hommage an unsere Mütter
 

Verletze ich religiöse Gefühle, wenn ich Jonathanäpfel und Sultaninen esse? Es gibt Kinder- und Seniorenteller, warum gibt es keine Frauenteller? Verteidigen unsere Jungs am Hindukusch auch die deutsche Blutwurst? Würde der 'Führer' seinen Döner mit roter, weißer oder brauner Sauce bestellen?

Aus dem Berliner Tagesspiegel:

„Iss wenigstens das Fleisch“

bezeichnet ein Wohlfühlprogramm für Macher und Publikum, darin herzlich viel gelacht werden darf, wo die Damen ob der überraschenden und vorzüglich gesetzten Pointen sogar ungeniert juchzten, der Beifall keine Grenzen kannte und eigentlich alles paletti war, was Kabarett oder Satire überhaupt leisten darf. So kann man in den Zeiten permanenter Fleischskandale dem ungeliebten Besuch schon mal sagen: „Iss wenigstens das Fleisch!“, welches man –wohlmöglich– mit einem EVP-Preis gerade aus der Tiefkühltruhe fischte. Mag das Gemüse liegen bleiben! Lakonisch und makaber schillerte das ganze Programm, essen ist schließlich Jedermanns-Sache. Weil hierzulande niemand hungern muss, geht’s mit teils hanebüchenen Denkkunstruktionen mehr ums Detail: Schüttet Kakao „Glückshormone“ aus, so müssten die ärmsten Länder ja auch die glücklichsten sein. Oder wenn der Mensch zu 70% aus Nässe besteht, dann würden mit vier Millionen Arbeitslosen sage und schreibe 250 Millionen Liter Wasser auf der Straße herumlaufen. Schön gerechnet, aber was mochten solche Worte bedeuten? Eher barbarisch sieht Ranz die Esskultur des alten Westens, da wurden Nudeln halbgar (al dente) verspeist und banaler Löwenzahn als „Edelgemüse Rucola“ verkauft, von rohem Fisch (Sushi) ganz zu schweigen. Nicht mal ein deutsches Jägerschnitzel (panierte Jagdwurstscheibe) kannten die! ...

... Er empfahl der Regierung, ihre Beschlüsse in der Kellerbar des Bundestages zu ventilieren, sehr rechtens geriet Ursula van der Leyen ob ihrer US-Mainstream-Politik in die Kritik. Schon war man wieder beim Essen: Frauen gelten als Genuß-Stocherer, Männer als Würgschlinger, unfähig, ihren Teller vom Gelüst der Liebsten freizuhalten, es sei denn, man bestellte Eisbein. Allgemeinmenschliches in Zeiten der Sattheit also. Fast zuletzt das Lob auf die Überlebenskunst der Kakerlake Jean, ein Kabinettstück! Hoher Unterhaltenswert, bissig-lakonischer Zugriff diesseits der Existenz, brillante Darstellungskunst bescherten dem Duo einen Riesenapplaus – bon appetit!

Gerold Paul

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XI. Onkologische Fachtagung

Programm

Donnerstag Abend

Diashow Teil 1

Diashow Teil 2

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